vegane Ernährung und veganer Blog

Vegane Ernährung
  • Schriftgrösse

  • Sprache

  • Live Traffic Feed

    Feedjit Widget
  • Ende von selbst-auferlegten Einschränkungen

    von Ulrich | 2. Februar 2013

    Nachdem ich genau ein Jahr (während 2012) streng nach veganen Konzepten gelebt habe, habe ich Ende 2012 Bilanz gezogen und bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass für mich die Nachteile bei einer ausschließlich veganen Lebensweise schlichtweg überwogen.

    Abgesehen von dem Bewusstsein, sich ideal und sehr gesund zu ernähren, hatte ich aber auch mit folgenden Widrigkeiten zu kämpfen:

    1. Einschränkungen bei der Restaurant-Wahl: z.B. nach der Arbeit noch schnell zum Italiener gehen, um eine Pizza zu essen, war nicht möglich: entweder Einkehr in einem veganen Restaurant, oder  Sich-Begnügen mit einem Beilagensalat anderswo, oder erst gar nicht essen gehen. Dies nervte mich zum Schluss sehr – nicht einmal ein belegtes Brötchen am Hauptbahnhof (meist auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause) war drin!
    2. Einschränkungen beim Einkaufen, vor allem bei Süßspeisen: das ständige Studieren der Inhalten-Liste (also um sicherzugehen, dass z.B. in einem Schokoriegel auch tatsächlich keine Milch oder Butter verarbeitet ist) nervt einfach!
    3. Zeit-Stress: ich arbeite meist bis 19h und habe einfach keine Zeit, mich ständig darum zu kümmern, ob Nahrungsmittel vegan sind oder nicht. Der einzige vegane Laden in München schließt bereits um 18h und hat zudem nur den ersten Samstag im Monat offen. D.h. Einkaufen von ausschließlich veganer Kost ist für mich nur eingeschränkt möglich. Und das vegane Restaurant in München ist abends so rappelvoll, dass ich nach der Arbeit schlichtweg keinen Platz mehr für mich ergattern kann! Da genehmige ich mir lieber ein Stück Pizza oder belegtes Brötchen!
    4. Einladungen bei Freunden: ständig musste ich irgendwelche Essensangebote ablehnen oder mir eine extra (Tofu-) Wurst braten lassen – dies engt ein und ist zudem für das soziale Miteinander nicht unbedingt förderlich! Bei mir ging es so weit, dass ich sogar dabei einen guten Freund verloren habe!
    5. Arbeits- und Berufsleben: ich wurde oft schief angeschaut, wenn ich mittags ausschließlich Rohkost zu  mir nahm und nachmittags auch noch mit meinen grünen Smoothies ankam. Seit Januar bin ich als Freiberufler in einem anderen Projekt für einen anderen Kunden tätig – und jetzt klappt auch das soziale Miteinander am Arbeitsplatz besser: ich werde nicht mehr als “abgehoben” oder als “Exot” betrachtet.
    6. Aussehen: ich persönlich neige per se zu eingefallenen Wangen – nur dieses Phänomen hat sich während meiner veganen Lebensweise arg verstärkt, so dass ich des öfteren negative Rückmeldung wegen meines Aussehens und auch wegen meiner Gesundheit bekam – ein Freund meinte sogar (obgleich nicht gerade sehr charamant), dass ich mit solch einem eingefallenen Gesicht bei der Akquise eines neuen IT-Projekts Schwierigkeiten bekommen dürfte.
    7. Hochmut: obgleich nicht bewusst, so glaube ich aber dennoch, einen gewissen Hochmut gegenüber Fleischessern ausgestrahlt zu haben, so nach dem Motto “ich ernähre mich viel besser als Ihr!”. Mir war dies zwar nie bewusst, es geschah bei mir nicht vorsätzlich – dennoch schließe ich aufgrund der Reaktion meiner Mitmenschen darauf, dass dem so war. Also auch nicht gerade förderlich für das soziale Miteinander.
    8. Einsamkeit: da viele meiner Freunde und Bekannte wussten, dass ich von meiner Ernährungsweise doch arg eingeschränkt war, wurde ich auch nicht mehr so häufig zu gemeinsamen Aktivitäten (die ja meist mit Essen verbunden waren) eingeladen. Somit begab ich mich selbst in eine soziale Isolation.

    Daher habe ich mich dazu entschieden, von nun an primär vegetarisch zu leben, und in seltenen Fällen Fleisch oder Fisch zu essen – also einen Mittelweg zu gehen, der auf Dauer auch annehmbar und machbar ist, ohne sich selbst ständig kasteien zu müssen! Einerseits achte ich sehr auf gesunde Ernährung (ich nehme nach wie vor grüne Smoothies, Gerstengrassaft, Lapocho-Tee, Obst-Müsli, etc. zu mir), andererseits sage ich auch nicht Nein, wenn mir ein Stück Pizza oder Käse-/Salami-Baguette angeboten wird. Ich denke, auf diese Art und Weise lebt es sich (zumindest nach meiner Erfahrung) einfach besser und entspannter!

    Last, but not least: die Psyche spielt bei der Gesundheit und beim allgemeinen Wohlbefinden eine nicht zu unterschätzende Rolle!
    Genuss und Lebensfreude gehören genauso zum Leben wie das Sicherstellen von Nährstoffen für den Körper. Und meine Erfahrung hat in den letzten 12 Monaten einfach gezeigt: zuviel “Gesundheit” kann auf Dauer auch krank machen ….

    Themen:  vegan unter Menschen, vegane Gesundheit | 4 Comments »

    Wirkung von Gerstengras

    von Ulrich | 19. August 2012

    Wirkung von Gerstengras

    Was die Wirkung von Gerstengras betrifft, ergänzt sich diese sehr gut mit den von mir zuvor beschriebenen Basenbädern, zumal der heutige Wohlstandsmensch in unserer westlichen Zivilisation stark übersäuert ist, und zwar aufgrund des anhaltenden Konsums von Fleisch, Alkohol, Kaffee, Nikotin, Süssigkeiten, etc.

    Wirkung von Gerstengras – verjüngt den Körper

    Wie wird man diese Säuren – die sich ja übrigens im Körper auch als Schlacken absetzen – wieder los?

    Wirkung von Gerstengras – eliminiert und neutralisiert die Säuren

    Meiner Meinung nach kann man dieses Problem von beiden Seiten angehen:

    Heute möchte ich gerne auf ein besonderes basenbildendes Nahrungs(ergänzungs)mittel eingehen:
    der äusserst gesunde Gerstengrassaft.

    Die Wirkung von Gerstengras ist unübertroffen in Bezug auf Basenflut

    Wirkung von Gerstengras - sattgrünes Blattgrün macht Appetit auf mehr Gesundes

    Die Wirkung von Gerstengras ist vielseitig – von Verjüngung über Entsäuerung bis hin zur Bildung von Hämoglobin

    Andreas Campobasso hat übrigens in seinem Buch “Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses” (5. Auflage) auf Seite 235-236 eine interessante Gegenüberstellung von basen- und säurebildenden Nahrungsmitteln gemacht – hier ein Auszug davon:

    Basenüberschuss + Säureüberschuss -
    Gerstengrassaft 42-46 Kaffee 48
    getrocknete Feigen 27 Schweinefleisch 38
    Löwenzahn 22,5 weißer Zucker 38
    Tomaten 13,5 Alkohol (je nach Sorte) 20-40
    Zitronen 9,5 Weizenmehl 5

    Interessant ist hier zu sehen, dass Gerstengrassaft wesentlich basischer ist als z.B. Löwenzahn (diesen verwende ich übrigens gerne für meine Smoothies). Andererseits ist erschreckend, dass der Kaffee (den ja viele von uns täglich als Genussmittel zu uns nehmen) mit 48 Einheiten extrem sauer ist.

    Mein Tipp: nach Verzehr von 1-2 Tassen Kaffee ein Glas Gerstengrassaft trinken, um die durch den Kaffee entstandenen Säuren zu neutralisieren.

    Die Wirkung von Gerstengras ist unangefochten die Nummer eins in Bezug auf basenbildende Nahrungsmittel.

    Der Gerstengrassaft kann aber auch noch mit einer anderen positiven Eigenschaft aufwarten: wie seine grüne Farbe uns bereits verrät, enthält er sehr viel Chlorphyll (Blattgrün), welches übrigens von seiner Molekularstruktur dem menschlichen Blut sehr ähnelt. Während Chlorphyll in der Mitte ein Magnesium-Atom beinhaltet, hat das menschliche Hämoglobin (eisenhaltiges sauerstofftransportierende Protein in den roten Blutkörperchen) in seiner Mitte lediglich ein Eisen-Atom – der Rest ist von seinem jeweiligen Aufbau nahezu identisch. D.h. wenn wir Gerstengrassaft trinken, welches ja Eisen beinhaltet, so hat der menschliche Körper die Möglichkeit, daraus Blut zu erzeugen.

    Die Wirkung von Gerstengras entfaltet sich bereits nach dem Verzehr von einem Glas Gerstengrassaft.

    Hier eine Auflistung der positiven Effekte, welche Gerstengrassaft auf unsere Gesundheit hat:

    In puncto Zubereitung des Gerstengrassaftes gibt es zwei Möglichkeiten:

    Ich persönlich habe mich für die zweite Variante entschieden, da ich keine Zeit und Lust habe, in meiner Wohnung immer wieder neu Gerstengras anzubauen und darauf zu achten, dass dieser gut gedeiht – zumal man ja erneut Gerstengras züchten muss, wenn die bisherige Portion sich ihrem Ende zuneigt.

    Die Wirkung von Gerstengras gleicht schon fast einem Mysterium.

    Ich persönlich bevorzuge die kommerziellen Produkte, welche (zugegebenerweise) zwar nicht ganz so nährstoffhaltig sind wie die frisch gepressten Gerstengrassäfte, aber dennoch so wertvoll und basenbildend sind, um dem eigenen Körper etwas sehr Gutes zu tun. Ausserdem bereite ich mir ja ohnehin täglich meine frisch zubereiteten Smoothies aus Wildkräutern zu.

    Wirkung von Gerstengras - kleine Menge, großer Erfolg

    Gerstengraspulver kann man z.B. im Internet (1 kg kostet ca. 50 – 60 Euro) erwerben – pro Tag verzehre ich davon 1-3 Teelöffel.

    Ich persönlich trinke jeden Morgen ein Glas Gerstengrassaft direkt nach dem Aufstehen und gebe daher meinem Körper eine ordentliche Ladung Nährstoffe gleich zu Tagesbeginn. Somit starte ich meinen Tag mit vollem Schwung und Elan und verabreiche zudem meinem Körper gleich zu Tagesbeginn eine ordentliche Basenflut!

    Wirkung von Gerstengras – genauso gesund wie die grünen Smoothies.

    Wirkung von Gerstengras - Gerstengrassaft schnell und leicht zubereitet    Wirkung von Gerstengras - Chlorophyll pur für viel Power

    Die Wirkung von Gerstengras geht sogar in Richtung Steigerung der Widerstandskraft gegenüber Radioaktivität.

    Noch ein Hinweis für all diejenigen, die das Trinken von Gerstengrassaft nicht gewohnt sind: bitte erst mit kleinen Portionen (z.B. Menge eines Schnapsglases) beginnen und langsam die Dosis steigern. Denn durch die entgiftenden Wirkung des Gerstengrassaftes kann es gegebenenfalls zu heftigen Reaktionen im Körper kommen, wie z.B. Übelkeit, Unwohlsein, Durchfall, etc. Sollte es doch einmal so weit gekommen sein, kann übrigens gut mit der Chlorella-Alge gegengesteuert werden.

    Themen:  vegane Gesundheit | 5 Comments »

    Guacamole

    von Ulrich | 11. Juli 2012

    Guacamole – pikanter Avocado-Dip auf mexikanisch

    Guacamole ist die mexikanische Antwort auf den so bekannten Avocado-Dip, allerdings eine Nummer pikanter und schärfer als wir es hierzulande kennen.

    Ahora nos vamos a México para disfrutar de un guacamol estupendo … aber so weit brauchen wir dann doch nicht zu fahren, denn die folgenden Zutaten lassen sich auch hierzulande einsammeln, und mit einigen Pesos unter meinem Poncho begebe ich mich freudestrahlend zum Münchener Viktualienmarkt, in der Hoffnung, vor allem die sogenannten Chiles jalapeños (kleine bis mittelgroße scharfe Paprikas, die nach der mexikanischen Stadt Xalapa benannt sind) erwerben zu können. Und ich behalte Recht, wie das nachfolgende Photo belegt:

    Chiles jalapeños für Guacamole

    Wieder zu Hause angekommen, lege ich meinen Poncho ab – ¡Dios mio!, hace mucho calor, es ist sehr heiß, ich schwitze – aber die Neugier auf die mexikanische Spezialität lässt mich nunmehr weiter in der Küche schuften, so dass ich dem so berühmten ocio – dem Nichtstun – einen Korb gebe und in den anderen Korb die Zutaten hineinstelle:

    Zutaten für Guacamole

    Im Korb landen:

    La preparación es muy fácil … so leicht lässt sich die ursprünglich von den Azteken kreierte Spezialität zubereiten:

    1. Tomaten häuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls klein hacken.
      Zutaten für Guacamole - Tomaten und Zwiebeln
    2. Die Chiles jalapeños an der Seite aufschlitzen und das Fruchtfleisch aus dem Inneren entfernen. Dann die Chiles jalapeños klein würfeln.
      Zutaten für Guacamole - Chiles jalapeños Zutaten für Guacamole - Chiles jalapeños zerkleinert
    3. Die Avocados aufschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel ausheben.
      Limetten auspressen, den Saft und das Avocado-Fruchtfleisch in einen Mixer geben und pürieren.
      Zutaten für Guacamole - reife Avocados Zutaten für Guacamole - Limetten
      Zutaten für Guacamole - reife Avocados in den Mixer
    4. Avocadopüree in einer Schüssel mit den zerkleinerten Tomaten-und Zwiebelstückchen sowie mit den zerhackten Chiles jalapeños gut durchmischen.
      Guacamole - in einer Schüssel mischen mit den Tomaten- und Zwiebelstückchen
    5. Zum Schluss den gehackten Koriander unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
      Guacamole - mischen mit Kerbel
      Das war’s auch schon!

    Die Guacamole kann man sehr gut mit Tortilla-Chips oder aber auch mit Blumenkohl servieren.

    Guacamole mit Tortilla-Chips

    Ich persönlich habe beide Varianten ausprobiert, und bin sehr begeistert von dem Geschmackserlebnis, welches seinen Weg von Mittelamerika über den großen Teich bis nach München in meine kleine Dachwohnung gefunden hat. Auch das Dippen mit den Tortilla-Chips macht Freude!

    Guacamole geniessen mit Tortilla-Chips und Rotwein

    ¡Buen provecho! … guten Appetit!

    Themen:  vegane Rezepte | 1 Comment »

    Blutuntersuchung per Dunkelfeldmikroskopie

    von Ulrich |

    Dunkelfeldmikroskopie – rote Blutkörperchen sichtbar machen mit der Dunkelfeldanalyse

    Am 10. Juli 2012 hatte ich einen Termin bei einem Arzt, welcher auf Blutuntersuchungen und auch auf Dunkelfeldmikroskopie spezialisiert ist. Hierbei ging es in erster Linie darum, mein Blut auf eventuell fehlende Aminosäuren und Mikronährstoffe zu untersuchen. Ich lebe seit 6 Monaten vegan, und ich möchte sichergehen, dass mein Blutbild in Ordnung ist, und mir keine wichtigen Nährstoffe fehlen. Das detaillierte Ergebnis meiner Blutuntersuchung (Stichwort “großes Blutbild”) erhalte ich allerdings erst in ca. 2-3 Wochen – ich werde dann noch einmal gesondert einen Artikel darüber verfassen.

    Dunkelfeldmikroskopie – den Mikrokosmos im Blut sichtbar machen

    Nach der Blutentnahme führte der Arzt aber auch eine Dunkelfeldmikroskopie meines Blutes durch, und das Ergebnis hat mich sehr erfreut und mich vor allem in puncto “vegane Ernährung”  bestärkt!

    Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird eine sehr winzige Menge Blut von der Seite durchstrahlt, so dass die äußeren Konturen der roten und weißen Blutkörperchen sichtbar gemacht werden können – ähnlich wie bei einem Diaprojektor, dessen Lichtkegel uns überhaupt erst einmal die vielen schwebenden Staubpartikel in der Luft offenbart. Das Dunkelfeldmikroskop stellt den im Blut befindlichen Mikrokosmos in 400-1000 facher Vergrößerung dar, wie auf nachfolgenden Bildern zu sehen ist:

    Dunkelfeldmikroskopie und rote Blutkörperchen    Dunkelfeldmikroskopie und rote Blutkörperchen

    Der Arzt war erstaunt über mein Blutbild und meinte, dass nur ca. 2% seiner Patienten ein derartig intaktes Blutbild aufweisen würden.

    Intakt ist mein Blutbild insofern, dass die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) elastisch und frei schwebend ihren Dienst verrichten können und nicht – wie etwa bei Übersäuerung, bei Flüssigkeitsmangel oder aber auch bei starker elektromagnetischer Belastung – Klumpen bilden und aneinanderkleben. Derartiges Phänomen bezeichnet man auch als Geldrollenbildung, wie in nachfolgender Skizze dargestellt:

    Geldrollenbildung bei den roten Blutkörperchen

    Geldrollenbildung bei den roten Blutkörperchen

    Die Geldrollenbildung reduziert die Gewebedurchblutung und kann durch Sauerstoffmangel das saure Milieu im Gewebe noch weiter verstärken. Bei der Geldrollenbildung spricht man auch von der sogenannten Säurestarre, d.h die roten Blutkörperchen werden starr und können das Gewebe nicht mehr korrekt mit Sauerstoff versorgen, weil

    1. bei der Verklumpung (Geldrollenbildung) die ansonsten freien Oberflächen der roten Blutkörperchen kleiner werden und daher weniger Sauerstoff transportieren können und
    2. die ansonsten elastischen roten Blutkörperchen (mit einem Durchmesser von 7,5 Mikrometer) aufgrund der Starre nicht mehr fähig sind, sich in Kapillaren (2 Mikrometer) zu bewegen. Im Normalfall nämlich sind die roten Blutkörperchen so elastisch, dass sie ohne Schwierigkeiten auch kleinste Kapillargefässe durchwandern können, um alle Zellen des Körpers mit Sauerstoff zu versorgen und Giftstoffe abzutransportieren.

    Die Säurestarre kann als Hauptgrund für schlechte Durchblutung und sogar für Herzinfarkt angesehen werden. Nota bene: Infarkt bedeutet schlichtweg Verstopfung.

    Ich habe es auf jeden Fall als sehr faszinierend empfunden, den in meinem Blut befindlichen lebendigen Mikrokosmos live auf dem Monitor mitverfolgen zu können.

    Auch konnte ich zuschauen, wie sich die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sämtliche Eindringlinge und Fremdkörper einverleibten – daher auch der Name “Fresszellen”. Die weißen Blutkörperchen bezeichnet man auch als Polizei des Blutes: sie spüren Krankheitserreger und körperfremden Strukturen auf und sind daher auch Teil der Immunabwehr. Auf 1000 rote Blutkörperchen kommt zirka 1 weißes Blutkörperchen – ein Verhältnis ähnlich wie bei Bürgern und Polizisten.

    Noch ein Wort zu den roten Blutkörperchen: diese habe eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 120 Tage. Zusammengereiht hätten alle roten Blutkörperchen unseres Körpers eine Länge von ca. 190.000 km, also das knapp 5-fache des Erdumfangs.

    Auch wenn die Methode der Dunkelfeldmikroskopie in manchen Kreisen umstritten ist und zudem nicht klar ist, ob zu einem anderen Zeitpunkt (oder unter anderen Lebensumständen, z.B. bei Stress, Elektrosmog, etc.) diese Untersuchung möglicherweise andere Resultate ans Tageslicht befördert hätte, glaube ich dennoch fest daran, zumindest in Bezug auf Säure-Basen-Balance auf gutem Weg zu sein - meine basenüberschüssige Ernährung in Verbindung mit meinen wöchentlichen Basenbädern zwecks Entsäuerung hat offenbar die Wirkung nicht verfehlt.

    Mithilfe der Dunkelfeldmikroskopie kann man die roten und weißen Blutkörperchen sehr gut sichtbar machen. Die Dunkelfeldmikroskopie gibt Aufschluss darauf, ob ein Körper übersäuert ist oder nicht. Bei der Dunkelfeldmikroskopie hat man übrigens das Ergebnis sofort!

    Themen:  vegane Gesundheit | No Comments »

    Schwermetall-Ausleitung und Amalgam (Teil 1)

    von Ulrich | 13. Juni 2012

    Schwermetall-Ausleitung nach erfolgreicher Amalgam-Entfernung

    Schon seit Jahren haben ich darüber nachgedacht, mir die beiden Amalgam-Füllungen (betreffend den linken oberen Backenzahn 27 und den rechten oberen Backenzahn 16) entfernen und durch harmlose Füllungen ersetzen zu lassen. Im Internet liest man oftmals widersprüchliche Aussagen über derartige Amalgam-Entfernung sowie über die anschließende Schwermetall-Ausleitung, und nachdem ich mich gründlich informiert und vor allem auch im Raum München eine Zahnärztin ausfindig machen konnte, welche ganzheitlich arbeitet und sich auch um die anschließende Schwermetall-Ausleitung kümmert, habe ich mich dazu durchgerungen, mein Gebiss endlich sanieren zu lassen.

    Schwermetall-Ausleitung erfordert etwas Geduld und sollte mit Bedacht durchgeführt werden.

    Am 13. Juni 2012 war es dann auch endlich soweit – beide Amalgam-Füllungen wurden in einer Sitzung entfernt und durch Kunststoff-Füllungen ersetzt. Eine wichtige Voraussetzung für die Schwermetall-Ausleitung!

    Schwermetall-Ausleitung und Amalgam-Entfernung

    Amalgamentfernung    Amalgamentfernung

    Um die Schwermetall-Ausleitung durchzuführen, muss der Körper energetisch gestärkt werden. Bei der Schwermetall-Ausleitung arbeitet der Körper auf Hochtouren. Die Schwermetall-Ausleitung sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

    Ich leide seit Jahren unter Nervosität, Gereiztheit, aber auch unter gelegentliche Abgeschlagenheit sowie unter Pilzbefall im Darm. Während ich bislang die Ursachen in der Psyche gesucht habe, kam in mir in der letzten Zeit verstärkt die Idee auf, auch mal in meinem Körper nach Krisenherden zu suchen, welche derartige Symptome auslösen können. Und da lag es auf der Hand, sich jetzt primär um die Schwermetall-Ausleitung zu kümmern. Ohnehin hatte ich beide Amalgam-Füllungen ca. 20 Jahre lang im Mund, so dass mit Sicherheit viel Abrieb und Verdampfung von Amalgam stattgefunden haben muss!

    Ob die Schwermetall-Ausleitung gewirkt und sich meine Symptome in den nächsten Monaten auch tatsächlich gebessert haben, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Blog verraten.

    Schwermetall-Ausleitung mit pflanzlichen Produkten

    Vor der eigentlichen Amalgam-Entfernung wurden erstmal sämtliche Voruntersuchungen durchgeführt, welche folgende Tatsachen ans Licht brachten:

    1. Mein Körper ist stark Schwermetall-belastet, woraufhin meine Zahnärztin von sich aus meinte, dass ich ja zwangsläufig unter Antriebslosigkeit leiden müsse. Bingo!
      Sie fügte hinzu, dass ich möglicherweise auch Schwermetall von meiner Mutter übernommen habe.
      Nota bene:  Menschen, die nie eine Amalgam-Füllung hatten, können ebenfalls stark Quecksilber-belastet sein, denn während der Schwangerschaft und Stillzeit werden etwa 60% der Quecksilbermenge einer Mutter an das erstgeborene Kind weitergegeben. Und ich bin der Älteste von uns drei Kindern!
    2. Meine elektrische Mundspannung und Mundstrom-Stärke war (mit den alten Amalgam-Füllungen) extrem hoch – die Zahnärztin war selber verwundert, da sie derartig hohe Werte noch selten gesehen hat.
      Zumindest könnte dies – im übertragenen Sinne – auch mit ein Grund sein, warum ich (neben der Abgeschlagenheit) oftmals extrem unter Strom stand.
    3. In meinem Darm hat sich tatsächlich der Candida-Pilz breitgemacht. Dieser hat die “Aufgabe”, das Quecksilber zu binden. Erst wenn die Schwermetall-Ausleitung beendet sei, könne man darangehen, diesen Candida zu bekämpfen, meinte die Zahnärztin auf meine Nachfrage hin, ob wir den Candida nicht gleich mit plattmachen können.

    Die Amalgam-Entfernung an sich verlief problemlos – allerdings war es unangenehm, den Mund eine Stunde lang sehr weit offen zu halten. Denn um ein versehentliches Verschlucken von Quecksilber-Resten zu verhindern, wurde die Kofferdam-Methode herangezogen, d.h. die Mundhöhle wurde mit einer Art Gummifolie ausgelegt. Diese Gummifolie wiederum wurde sowohl durch ein Metall-Gestell, als auch durch Klammern (welche an den Zähnen befestigt wurden) gehalten. Dies ist der Grund, weswegen ich meinen Mund sehr weit offen halten musste und zudem während der Behandlung keinen Laut von mir geben konnte, wenn es mal gelegentlich schmerzte. Aber die Sicherheit war mir sehr viel wert, so dass ich diese kleinen Unannehmlichkeiten gerne in Kauf nahm.

    Die Schwermetall-Ausleitung erfolgt in der Regel mit Chlorella, da diese Alge die Schwermetalle bindet. Ich denke, dass die Schwermetall-Ausleitung letztendlich einen positiven Effekt auf Körper und Seele haben wird.

    Amalgamentfernung und Clean-Up-Sauger

    Das Amalgam wurde dann herausgebohrt und gleichzeitig mithilfe eines sehr performanten Clean-Up-Saugers entsorgt, so dass kaum (oder sogar gar keine) Amalgam-Reststücke auf der Gummi-Folie landeten.

    Nachdem das gesamte Amalgam draußen war, bekam ich Kunststoff-Füllungen verabreicht – dabei wurde die Art des Kunststoffs vorher kinesiologisch ausgetestet. Ich bekam laut Aussage der Zahnärztin die sog. Charisma®-Füllung, da ich diese offenbar sehr gut vertrage. Hoffen wir nur, dass diese Füllungen sich gemäß “Nomen est Omen” auch auf mein persönliches Charisma auswirken :-)

    Hier jedenfalls ein Bild “vorher-nachher” – jetzt hat man auch – optisch gesehen – das Gefühl, einen Fremdkörper weniger im Mund zu haben:

    Erst nach erfolgter Schwermetall-Ausleitung kann meiner Meinung nach die vegane Ernährung richtig greifen. Die Schwermetall-Ausleitung kann somit als wichtige Voraussetzung betrachtet werden, gesund zu leben und sich gut zu fühlen.

    vorherige Amalgamfüllung    Kunststoff-Füllung nach der Amalgamentfernung

    Die anschließende Schwermetall-Ausleitung wird in verschiedenen Stufen stattfinden. Um meinen Körper zu stärken, nehme ich Mineralien-Präparate ein – denn durch die Ausleitung arbeitet der Körper auf Hochtouren. Des weiteren habe ich Chlorella-Algen verschrieben bekommen. Chlorella hat dabei die Aufgabe, Schwermetalle im Gewebe zu mobilisieren und gleichzeitig – wie ein Schwamm – zu binden, damit diese auf normalen Wege ausgeschieden werden können. Es werden zusätzlich auch noch einige Lymphdrainagen folgen, um Stoffwechselendprodukte und Schadstoffe aus dem Zellstoffwechsel abzutransportieren.

    Zu einem späteren Zeitpunkt wird auch Cilantro (Korianderkraut) ein Thema sein, um Schwermetalle auch aus dem Nervengewebe und aus dem Gehirn zu befördern. Cilantro mobilisiert übrigens neben Quecksilber auch andere Schwermetalle.

    Jedenfalls ist für mich persönlich die Schwermetall-Ausleitung eine sehr sinnvolle Form der Altersvorsorge, da (wenn man Studien Glauben schenken darf) im Gehirn von verstorbenen Alzheimer-Patienten  4x soviel Quecksilber und 2x soviel Aluminium gefunden wurde, wie bei Patienten ohne Alzheimer. Für mich ist es durchaus wünschenswert, auch mit 60+ noch geistig so fit zu bleiben, diesen Blog in mehreren Sprachen fortzuführen!

    Noch kurz ein Wort zu den Kosten: ich habe für die gesamte Behandlung (inklusive Anamnese und energetische Testung) ca. 700 Euro bezahlt.

    Die Schwermetall-Ausleitung kann bis zu 6 Monaten dauern. Leider kann die Schwermetall-Ausleitung auch einige unangenehme Nebenwirkungen haben.

    In den nächsten Monaten werde ich immer wieder Artikel über die Schwermetall-Ausleitung schreiben und Euch vor allem über meinen körperlichen und seelischen Zustand informieren.

    Schwermetall-Ausleitung ist wichtig, um dem Candida-Pilz die Lebensgrundlage zu entziehen.

    Themen:  vegane Gesundheit | 3 Comments »

    « Previous Entries