vegane Ernährung und veganer Blog

Vegane Ernährung
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  • Rückkehr zum veganen Lebensstil

    von Ulrich | 17. August 2013

    Ich hatte ja im letzten Februar den Artikel Ende von selbst-auferlegten Einschränkungen verfasst und mich darin eher negativ über die vegane Lebensweise geäußert, sei es das Beschaffen veganer Lebensmittel, sei es das Zusammenleben mit Menschen, die der veganen Ernährung gegenüber nicht allzu aufgeschlossen gegenüberstehen. Daher hatte ich einst beschlossen, es mit der veganen Ernährung nicht mehr zu genau zu nehmen …

    Diese Art von “Seitensprung” dauerte ca. 6 Monate, und ich kam dabei zu folgenden negativen Schlussfolgerungen:

    1. Meine Energie und mein Elan ließen nach – auch im Job wurde ich peu à peu nicht mehr so belastbar! Das Fatale daran war, dass es sich um einen schleichenden Prozess handelte – ich also Müdigkeit und Antriebslosigkeit nicht unbedingt an einer bestimmten Mahlzeit festmachen konnte.
    2. Im Gesicht sah ich plötzlich wieder älter aus – vor allem morgens kurz nach dem Aufstehen.
    3. Schlechtes Gewissen (wegen der Tiere) machte sich breit. Gerade auch, wenn ich im Supermarkt anonymes Fleisch (oder generell Tierprodukte) kaufe, mache ich mich an der Massen-Tierquälerei mitschuldig! Es ist zudem sehr inkonsequent, Tiere (wie z.B. Welpen, Katzen, Küken, kleine Ferkel, etc.) süß zu finden und andererseits das Verenden selbiger zu unterstützen.
    4. Das Gefühl, eine Art faulen Kompromiss gemacht zu haben, war für mein Selbstwertgefühl nicht unbedingt förderlich! Irgendwie fühlte ich mich fast schon wie ein Versager – oder wenigstens wie ein Mensch ohne Rückhalt. Ganz zu schweigen von dem Gefühl, auf sämtliche Werbe-Maschen schlichtweg reingefallen zu sein: weder Fleisch, noch Zucker, noch Fertigprodukte, noch Fastfood können für unsere Gesundheit förderlich sein – auch wenn die Werbung uns oftmals das Gegenteil verspricht

    Seit knapp zwei Monaten lebe ich wieder vollkommen vegan und fühle mich so fit wie schon lange nicht mehr! Es fühlt sich fast schon an wie eine Art Neugeburt, auch wenn zwischendurch sporadisch auftauchende Heilkrisen einen anderen Eindruck erzeugen mögen.

    Es gibt so viele gute vegane Kochbücher auf dem Markt, so dass man als Veganer nicht unbedingt wie ein Bettler oder “nur Karottenesser” leben muss!

    Folgende Vorteile verspüre ich ganz deutlich, seit ich alle non-veganen Produkte aus meinem Speiseplan gestrichen habe:

    1. Die Sommerhitze macht mir auf einmal nichts mehr aus – nicht einmal die Temperaturen von über 30 Grad in meiner kleinen Dachwohnung können mir etwas anhaben. Derartige Leichtigkeit und “Immunität” hatte ich zuletzt als Kind verspürt.
    2. Kein aggressiver oder stechender Schweiß mehr: wenn ich abends von der Arbeit mit dem Rad nach Hause komme (ca. 6 km Fahrtweg), riecht mein T-Shirt oder Hemd keineswegs nach Schweiß, sonder fast schon neutral! Ich kann es selber kaum fassen! Aber klar: Fleisch erzeugt im Körper Ammoniak, was sich als stechenden Geruch bemerkbar macht! Da ich kein Fleisch, dafür aber sehr viel Obst, Grünzeug und grüne Smoothies zu mir nehme, rieche ich eher angenehm – auch wenn dies als Selbstlob rüberkommen mag!
    3. Meine Verdauung hat sich sehr stark verbessert: der Stuhlgang ist oftmals so gut, dass ich kaum Klopapier benötige. Unterstützt wird meine Darmtätigkeit zudem durch mein püriertes Obst, welches ich morgens zum Frühstück verzehre: Obst, Nüsse, Flohsamen, Sanddornsaft in den Mixer – kurz pürieren, und fertig ist meine Power-Frühstück!
    4. Meine Haut glättet sich langsam wieder. Auch hier unterstütze ich den Verjüngungsprozess mit Basensalz: einfach etwas Basensalz in Wasser auflösen und mit einem Schwamm auf den Körper (und Gesicht) auftragen und hinterher mit klarem Wasser abspülen. Die Haut fühlt sich glatt und geschmeidig an – das Eincremen hinterher entfällt dabei übrigens!
    5. Beim Sport (ich betreibe Langstrecken-Schwimmen zwischen 4 und 10 km) verspüre ich soviel Energie wie schon lange nicht mehr. Früher dachte ich, dass ich – um diese Leistung bringen zu können – ich viele Proteine in Form von Steaks und Einweiß-Riegel benötige. Aber dies ist reine Kopfsache: durch grüne Smoothies und viele Bohnen und Linsen bekomme ich mehr als genug an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, um meinen Körper beim Leistungssport zu unterstützen.
    6. Wachheit: zum einen benötige ich plötzlich viel weniger Schlaf als vorher, zum anderen kann ich jetzt voll und ganz auf den Kaffee (der ja bekanntlich den Körper zu übersäuern vermag) verzichten. Auf die Arbeit nehme ich Getreidekaffee mit und serviere diesen mit Soja- oder Mandelmilch – lecker!

    Ich merke, dass die vegane Ernährung mittlerweile mehr Vor- als Nachteile hat. Meine Kollegen respektieren meine Entscheidung und finden es sogar toll, wie ich Sport mit der gesunden Ernährung vereine.

    Und was die Nahrungsbeschaffung angeht, gibt es – zumindest hier in München – auch keine Ausrede mehr: der vegane Münchener Supermarkt Radixversand hat seit wenigen Monaten sogar bis abends 20h und samstags bis 16h geöffnet.

    Ich bin jedenfalls gespannt, welche weiteren positiven Effekte die vegane Ernährung auf mein Leben und auf meine Gesundheit haben wird.

    Auf jeden Fall glaube ich sehr fest daran, dass in den nächsten Jahren immer mehr Menschen sich dem veganen Lebensstil öffnen werden. Es wird außerdem höchste Zeit, dass wir schnellstmöglich die Massentierhaltung abschaffen!

    Vegane Ernährung und Sport: etwas Besseres kann man seinem Körper nicht geben!

     

    Generell – auf sämtliche Lebensbereiche bezogen – habe ich die Erfahrung gemacht, dass Trägheit in der Regel sehr teuer erkauft wird: wenn ich zum Beispiel am Wochenende “meinen Hintern nicht hochbekomme” und keinen Sport treibe, ist dies zwar anfangs durchaus angenehm (schließlich hat man die Woche über ja kräftig geschuftet). Aber spätestens am Sonntagabend macht sich eine Unzufriedenheit breit – ganz anders, als wenn ich am Samstag und/oder Sonntag mehrere Kilometer geschwommen und mich zudem auch noch weitergebildet habe. Selbiges gilt meiner Meinung nach auch mit der Ernährung: lieber mache ich nach der Arbeit einen kleinen Schlenker (oder warte, bis ich zu Hause bin), um dann die Speise zu mir zu nehmen, die mir wirklich gut tut. Aber diese Erfahrung und schlussendlich die Entscheidung muss jeder für sich selbst machen …

    Themen:  vegan unter Menschen, vegane Gesundheit | 1 Comment »

    Bitte unterstützt die EU-weite Bürgerinitiative und Petition gegen Tierversuche

    von Ulrich | 6. August 2013

    Neben der Massentierhaltung gibt es leider auch die sehr fragwürdigen Tierversuche (dies ist noch dezent ausgedrückt), welche wir als Veganer nicht gut heißen dürfen! Stellt Euch vor, man würde dich und mich in ein Labor stecken und sämtliche Gifte und Medikamente an uns ausprobieren … zum Teil mit tödlichen Folgen oder aber wenigstens mit irreparablen Schäden! Tiere sind unsere Mitgeschöpfe, und sie verdienen es – genauso wie wir Menschen – respekt- und liebevoll behandelt zu werden!

    STOP VIVISECTION gibt Bürgern die Möglichkeit, NEIN zu Tierversuchen zu sagen und einen verantwortungsbewussteren Umgang mit der Wissenschaft zu fordern, der sowohl den Schutz der Menschenrechte als auch die Rechte der Tiere garantiert.

    Bitte unterzeichnet diese Petition:
    http://www.stopvivisection.eu/de


    Diese Bürgerinitiative ist sehr auf Unterstützung angewiesen; denn es werden bis zum 1.11.13 1 Million Unterschriften benötigt, damit das Thema mit der entsprechenden Durchsetzungskraft im Europaparlament  besprochen werden kann, und bis jetzt sind es EU-weit erst rund 500 000!

    Vielen Dank für Eure Unterstützung und herzliche Grüße aus München!

    Nota bene: Tierfreunde aus der Schweiz können leider diese Petition nicht unterzeichnen :-(

    Themen:  Tierschutz | 1 Comment »

    Ende von selbst-auferlegten Einschränkungen

    von Ulrich | 2. Februar 2013

    Nachdem ich genau ein Jahr (während 2012) streng nach veganen Konzepten gelebt habe, habe ich Ende 2012 Bilanz gezogen und bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass für mich die Nachteile bei einer ausschließlich veganen Lebensweise schlichtweg überwogen.

    Abgesehen von dem Bewusstsein, sich ideal und sehr gesund zu ernähren, hatte ich aber auch mit folgenden Widrigkeiten zu kämpfen:

    1. Einschränkungen bei der Restaurant-Wahl: z.B. nach der Arbeit noch schnell zum Italiener gehen, um eine Pizza zu essen, war nicht möglich: entweder Einkehr in einem veganen Restaurant, oder  Sich-Begnügen mit einem Beilagensalat anderswo, oder erst gar nicht essen gehen. Dies nervte mich zum Schluss sehr – nicht einmal ein belegtes Brötchen am Hauptbahnhof (meist auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause) war drin!
    2. Einschränkungen beim Einkaufen, vor allem bei Süßspeisen: das ständige Studieren der Inhalten-Liste (also um sicherzugehen, dass z.B. in einem Schokoriegel auch tatsächlich keine Milch oder Butter verarbeitet ist) nervt einfach!
    3. Zeit-Stress: ich arbeite meist bis 19h und habe einfach keine Zeit, mich ständig darum zu kümmern, ob Nahrungsmittel vegan sind oder nicht. Der einzige vegane Laden in München schließt bereits um 18h und hat zudem nur den ersten Samstag im Monat offen. D.h. Einkaufen von ausschließlich veganer Kost ist für mich nur eingeschränkt möglich. Und das vegane Restaurant in München ist abends so rappelvoll, dass ich nach der Arbeit schlichtweg keinen Platz mehr für mich ergattern kann! Da genehmige ich mir lieber ein Stück Pizza oder belegtes Brötchen!
    4. Einladungen bei Freunden: ständig musste ich irgendwelche Essensangebote ablehnen oder mir eine extra (Tofu-) Wurst braten lassen – dies engt ein und ist zudem für das soziale Miteinander nicht unbedingt förderlich! Bei mir ging es so weit, dass ich sogar dabei einen guten Freund verloren habe!
    5. Arbeits- und Berufsleben: ich wurde oft schief angeschaut, wenn ich mittags ausschließlich Rohkost zu  mir nahm und nachmittags auch noch mit meinen grünen Smoothies ankam. Seit Januar bin ich als Freiberufler in einem anderen Projekt für einen anderen Kunden tätig – und jetzt klappt auch das soziale Miteinander am Arbeitsplatz besser: ich werde nicht mehr als “abgehoben” oder als “Exot” betrachtet.
    6. Aussehen: ich persönlich neige per se zu eingefallenen Wangen – nur dieses Phänomen hat sich während meiner veganen Lebensweise arg verstärkt, so dass ich des öfteren negative Rückmeldung wegen meines Aussehens und auch wegen meiner Gesundheit bekam – ein Freund meinte sogar (obgleich nicht gerade sehr charamant), dass ich mit solch einem eingefallenen Gesicht bei der Akquise eines neuen IT-Projekts Schwierigkeiten bekommen dürfte.
    7. Hochmut: obgleich nicht bewusst, so glaube ich aber dennoch, einen gewissen Hochmut gegenüber Fleischessern ausgestrahlt zu haben, so nach dem Motto “ich ernähre mich viel besser als Ihr!”. Mir war dies zwar nie bewusst, es geschah bei mir nicht vorsätzlich – dennoch schließe ich aufgrund der Reaktion meiner Mitmenschen darauf, dass dem so war. Also auch nicht gerade förderlich für das soziale Miteinander.
    8. Einsamkeit: da viele meiner Freunde und Bekannte wussten, dass ich von meiner Ernährungsweise doch arg eingeschränkt war, wurde ich auch nicht mehr so häufig zu gemeinsamen Aktivitäten (die ja meist mit Essen verbunden waren) eingeladen. Somit begab ich mich selbst in eine soziale Isolation.

    Daher habe ich mich dazu entschieden, von nun an primär vegetarisch zu leben, und in seltenen Fällen Fleisch oder Fisch zu essen – also einen Mittelweg zu gehen, der auf Dauer auch annehmbar und machbar ist, ohne sich selbst ständig kasteien zu müssen! Einerseits achte ich sehr auf gesunde Ernährung (ich nehme nach wie vor grüne Smoothies, Gerstengrassaft, Lapocho-Tee, Obst-Müsli, etc. zu mir), andererseits sage ich auch nicht Nein, wenn mir ein Stück Pizza oder Käse-/Salami-Baguette angeboten wird. Ich denke, auf diese Art und Weise lebt es sich (zumindest nach meiner Erfahrung) einfach besser und entspannter!

    Last, but not least: die Psyche spielt bei der Gesundheit und beim allgemeinen Wohlbefinden eine nicht zu unterschätzende Rolle!
    Genuss und Lebensfreude gehören genauso zum Leben wie das Sicherstellen von Nährstoffen für den Körper. Und meine Erfahrung hat in den letzten 12 Monaten einfach gezeigt: zuviel “Gesundheit” kann auf Dauer auch krank machen ….

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    Wirkung von Gerstengras

    von Ulrich | 19. August 2012

    Wirkung von Gerstengras

    Was die Wirkung von Gerstengras betrifft, ergänzt sich diese sehr gut mit den von mir zuvor beschriebenen Basenbädern, zumal der heutige Wohlstandsmensch in unserer westlichen Zivilisation stark übersäuert ist, und zwar aufgrund des anhaltenden Konsums von Fleisch, Alkohol, Kaffee, Nikotin, Süssigkeiten, etc.

    Wirkung von Gerstengras – verjüngt den Körper

    Wie wird man diese Säuren – die sich ja übrigens im Körper auch als Schlacken absetzen – wieder los?

    Wirkung von Gerstengras – eliminiert und neutralisiert die Säuren

    Meiner Meinung nach kann man dieses Problem von beiden Seiten angehen:

    Heute möchte ich gerne auf ein besonderes basenbildendes Nahrungs(ergänzungs)mittel eingehen:
    der äusserst gesunde Gerstengrassaft.

    Die Wirkung von Gerstengras ist unübertroffen in Bezug auf Basenflut

    Wirkung von Gerstengras - sattgrünes Blattgrün macht Appetit auf mehr Gesundes

    Die Wirkung von Gerstengras ist vielseitig – von Verjüngung über Entsäuerung bis hin zur Bildung von Hämoglobin

    Andreas Campobasso hat übrigens in seinem Buch “Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses” (5. Auflage) auf Seite 235-236 eine interessante Gegenüberstellung von basen- und säurebildenden Nahrungsmitteln gemacht – hier ein Auszug davon:

    Basenüberschuss + Säureüberschuss -
    Gerstengrassaft 42-46 Kaffee 48
    getrocknete Feigen 27 Schweinefleisch 38
    Löwenzahn 22,5 weißer Zucker 38
    Tomaten 13,5 Alkohol (je nach Sorte) 20-40
    Zitronen 9,5 Weizenmehl 5

    Interessant ist hier zu sehen, dass Gerstengrassaft wesentlich basischer ist als z.B. Löwenzahn (diesen verwende ich übrigens gerne für meine Smoothies). Andererseits ist erschreckend, dass der Kaffee (den ja viele von uns täglich als Genussmittel zu uns nehmen) mit 48 Einheiten extrem sauer ist.

    Mein Tipp: nach Verzehr von 1-2 Tassen Kaffee ein Glas Gerstengrassaft trinken, um die durch den Kaffee entstandenen Säuren zu neutralisieren.

    Die Wirkung von Gerstengras ist unangefochten die Nummer eins in Bezug auf basenbildende Nahrungsmittel.

    Der Gerstengrassaft kann aber auch noch mit einer anderen positiven Eigenschaft aufwarten: wie seine grüne Farbe uns bereits verrät, enthält er sehr viel Chlorphyll (Blattgrün), welches übrigens von seiner Molekularstruktur dem menschlichen Blut sehr ähnelt. Während Chlorphyll in der Mitte ein Magnesium-Atom beinhaltet, hat das menschliche Hämoglobin (eisenhaltiges sauerstofftransportierende Protein in den roten Blutkörperchen) in seiner Mitte lediglich ein Eisen-Atom – der Rest ist von seinem jeweiligen Aufbau nahezu identisch. D.h. wenn wir Gerstengrassaft trinken, welches ja Eisen beinhaltet, so hat der menschliche Körper die Möglichkeit, daraus Blut zu erzeugen.

    Die Wirkung von Gerstengras entfaltet sich bereits nach dem Verzehr von einem Glas Gerstengrassaft.

    Hier eine Auflistung der positiven Effekte, welche Gerstengrassaft auf unsere Gesundheit hat:

    In puncto Zubereitung des Gerstengrassaftes gibt es zwei Möglichkeiten:

    Ich persönlich habe mich für die zweite Variante entschieden, da ich keine Zeit und Lust habe, in meiner Wohnung immer wieder neu Gerstengras anzubauen und darauf zu achten, dass dieser gut gedeiht – zumal man ja erneut Gerstengras züchten muss, wenn die bisherige Portion sich ihrem Ende zuneigt.

    Die Wirkung von Gerstengras gleicht schon fast einem Mysterium.

    Ich persönlich bevorzuge die kommerziellen Produkte, welche (zugegebenerweise) zwar nicht ganz so nährstoffhaltig sind wie die frisch gepressten Gerstengrassäfte, aber dennoch so wertvoll und basenbildend sind, um dem eigenen Körper etwas sehr Gutes zu tun. Ausserdem bereite ich mir ja ohnehin täglich meine frisch zubereiteten Smoothies aus Wildkräutern zu.

    Wirkung von Gerstengras - kleine Menge, großer Erfolg

    Gerstengraspulver kann man z.B. im Internet (1 kg kostet ca. 50 – 60 Euro) erwerben – pro Tag verzehre ich davon 1-3 Teelöffel.

    Ich persönlich trinke jeden Morgen ein Glas Gerstengrassaft direkt nach dem Aufstehen und gebe daher meinem Körper eine ordentliche Ladung Nährstoffe gleich zu Tagesbeginn. Somit starte ich meinen Tag mit vollem Schwung und Elan und verabreiche zudem meinem Körper gleich zu Tagesbeginn eine ordentliche Basenflut!

    Wirkung von Gerstengras – genauso gesund wie die grünen Smoothies.

    Wirkung von Gerstengras - Gerstengrassaft schnell und leicht zubereitet    Wirkung von Gerstengras - Chlorophyll pur für viel Power

    Die Wirkung von Gerstengras geht sogar in Richtung Steigerung der Widerstandskraft gegenüber Radioaktivität.

    Noch ein Hinweis für all diejenigen, die das Trinken von Gerstengrassaft nicht gewohnt sind: bitte erst mit kleinen Portionen (z.B. Menge eines Schnapsglases) beginnen und langsam die Dosis steigern. Denn durch die entgiftenden Wirkung des Gerstengrassaftes kann es gegebenenfalls zu heftigen Reaktionen im Körper kommen, wie z.B. Übelkeit, Unwohlsein, Durchfall, etc. Sollte es doch einmal so weit gekommen sein, kann übrigens gut mit der Chlorella-Alge gegengesteuert werden.

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    Guacamole

    von Ulrich | 11. Juli 2012

    Guacamole – pikanter Avocado-Dip auf mexikanisch

    Guacamole ist die mexikanische Antwort auf den so bekannten Avocado-Dip, allerdings eine Nummer pikanter und schärfer als wir es hierzulande kennen.

    Ahora nos vamos a México para disfrutar de un guacamol estupendo … aber so weit brauchen wir dann doch nicht zu fahren, denn die folgenden Zutaten lassen sich auch hierzulande einsammeln, und mit einigen Pesos unter meinem Poncho begebe ich mich freudestrahlend zum Münchener Viktualienmarkt, in der Hoffnung, vor allem die sogenannten Chiles jalapeños (kleine bis mittelgroße scharfe Paprikas, die nach der mexikanischen Stadt Xalapa benannt sind) erwerben zu können. Und ich behalte Recht, wie das nachfolgende Photo belegt:

    Chiles jalapeños für Guacamole

    Wieder zu Hause angekommen, lege ich meinen Poncho ab – ¡Dios mio!, hace mucho calor, es ist sehr heiß, ich schwitze – aber die Neugier auf die mexikanische Spezialität lässt mich nunmehr weiter in der Küche schuften, so dass ich dem so berühmten ocio – dem Nichtstun – einen Korb gebe und in den anderen Korb die Zutaten hineinstelle:

    Zutaten für Guacamole

    Im Korb landen:

    La preparación es muy fácil … so leicht lässt sich die ursprünglich von den Azteken kreierte Spezialität zubereiten:

    1. Tomaten häuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls klein hacken.
      Zutaten für Guacamole - Tomaten und Zwiebeln
    2. Die Chiles jalapeños an der Seite aufschlitzen und das Fruchtfleisch aus dem Inneren entfernen. Dann die Chiles jalapeños klein würfeln.
      Zutaten für Guacamole - Chiles jalapeños Zutaten für Guacamole - Chiles jalapeños zerkleinert
    3. Die Avocados aufschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel ausheben.
      Limetten auspressen, den Saft und das Avocado-Fruchtfleisch in einen Mixer geben und pürieren.
      Zutaten für Guacamole - reife Avocados Zutaten für Guacamole - Limetten
      Zutaten für Guacamole - reife Avocados in den Mixer
    4. Avocadopüree in einer Schüssel mit den zerkleinerten Tomaten-und Zwiebelstückchen sowie mit den zerhackten Chiles jalapeños gut durchmischen.
      Guacamole - in einer Schüssel mischen mit den Tomaten- und Zwiebelstückchen
    5. Zum Schluss den gehackten Koriander unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
      Guacamole - mischen mit Kerbel
      Das war’s auch schon!

    Die Guacamole kann man sehr gut mit Tortilla-Chips oder aber auch mit Blumenkohl servieren.

    Guacamole mit Tortilla-Chips

    Ich persönlich habe beide Varianten ausprobiert, und bin sehr begeistert von dem Geschmackserlebnis, welches seinen Weg von Mittelamerika über den großen Teich bis nach München in meine kleine Dachwohnung gefunden hat. Auch das Dippen mit den Tortilla-Chips macht Freude!

    Guacamole geniessen mit Tortilla-Chips und Rotwein

    ¡Buen provecho! … guten Appetit!

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